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Gondolieri als Claqueure in der Oper

12 Nov
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Barocke Oper

Der Siegeszug der barocken Oper in Europa begann im 17. Jahrhundert in Italien und endete um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1637 wurde in Venedig das erste kommerzielle Opernhaus eröffnet und bis 1678 gab es neun Theater, in denen insgesamt 150 Opern gegeben wurden. Die Erfindung der variablen Bühne ermöglichte häufige Szenenwechsel. Mit Maschineneffekten wurden Illusionen geschaffen, sodass Globen über die Bühne schwebten oder künstliche Tiere eingebaut werden konnten. In ganz Europa feierte man das Bezaubernde der französischen und das Pathetische der italienischen Oper.

Doch die mythologischen Stoffe der frühen Opern wurden verdrängt durch Themen des Alltags mit komplexen Handlungssträngen. Verschwörungen und Revolten, Liebesszenen und komische Intermezzi unterhielten das Publikum besser als das Heroentheater, die Verherrlichung von Fürstentreue, Großmut und Tapferkeit. Auch in der Musik war die von der Aufklärung propagierte Freiheit des Herzens angekommen. Weiterlesen

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Vom Piano zum Clavichord: Kammermusik im Bürgertum

23 Sep

Mit den einschneidenden Änderungen im Leben der Menschen änderte sich im 18. Jahrhundert auch ihre Einstellung zur Musik. Vorher wurde zwar in der Kirche, auf Festen oder bei Repräsentationsveranstaltungen des Fürsten musiziert, jedoch selten im Privaten. Aus der einfachen Hausmusik in bürgerlichen Haushalten entstand gediegene „Kammermusik“ mit kleiner Instrumentalbesetzung in den Salons.

Adolph Menzel: "Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci"

Adolph Menzel: „Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci“

Dabei leitet sich der Begriff her von „musica da camera“ – im Mittelalter alle für die höfische „Kammer“ bestimmten, weltlichen Musik-Arten. Es waren nicht mehr nur die Fürsten, die in den Genuss von schön komponierter Musik kamen.  Weiterlesen

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